Aquarellfarbe auf Papier 50 × 40 cm, inkl. Passepartout
*****Seifenblasen*****Aus der Serie „Seifenblasen – ein Spiel über Generationen“ (2026) von Gabriele Dudys
Online seit 30.09.2026
#Sonstige Techniken
#abstrakt
#Fantasie
Seifenblasen – ein Spiel über Generationen
Seifenblasen gehören zu den Kindheitserinnerungen, die offenbar nicht altern. Schon Generationen vor uns waren fasziniert von diesen schillernden, beinahe schwerelosen Kugeln – und vermutlich werden es Generationen nach uns ebenso sein. Für einen kurzen Moment entstehen kleine, durchsichtige Welten, fangen Licht und Farben ein, schweben davon und zerplatzen. Vielleicht liegt gerade darin ihr Zauber: Man kann sie nicht festhalten.
In meiner Kindheit brauchte es dafür nicht viel. Etwas Spülmittel, Wasser und einen Strohhalm genügten. Die richtige Mischung wurde ausprobiert, manchmal gelang sie besser, manchmal weniger gut. Gepustet wurde vorsichtig – und wer zu kräftig zog statt zu blasen, wusste schnell, wie Spülwasser schmeckt.
Heute ist aus dem einfachen Kinderspiel beinahe eine kleine Wissenschaft geworden. Es gibt fertige Seifenblasenlösungen, Pusteringe, Seifenblasenstäbe und sogenannte Bubble Wands oder Riesenseifenblasenstäbe mit Schnüren, mit denen Blasen entstehen können, die größer sind als ein Kind. Seifenblasenmaschinen produzieren gleich ganze Wolken davon.
Doch bei aller technischen Veränderung ist eines gleich geblieben: der Blick eines Kindes, das einer Seifenblase folgt. Die Spannung, wie lange sie hält. Der Wunsch, sie mit dem Finger zu berühren. Und dieser winzige Augenblick zwischen Berühren und Zerplatzen.
Vielleicht sind Seifenblasen deshalb ein so zeitloses Bild für Kindheit. Die Mittel verändern sich – das Staunen bleibt.
Vielleicht sind Seifenblasen deshalb ein so zeitloses Bild für Kindheit. Die Mittel verändern sich – das Staunen bleibt. Die Blase selbst lässt sich nicht bewahren, die Erinnerung daran schon.
Diese Seifenblasen-Serie wurde für mich schließlich zum Ausgangspunkt einer viel größeren Auseinandersetzung mit Kindheit und Erinnerung. Sie gab den entscheidenden Anstoß zu meiner späteren Serie „13 Leinwände und ihre Geschichten“. Alte Fotografien aus den Familienalben rückten in den Mittelpunkt. Kleine, beinahe vergessene Augenblicke wurden hervorgeholt, vergrößert und in Kohle auf Leinwand übertragen. Aus einem flüchtigen Kinderspiel entwickelte sich damit die Frage, die mich bis heute begleitet: Was lassen wir los – und was möchten wir bewahren?
Seifenblasen gehören zu den Kindheitserinnerungen, die offenbar nicht altern. Schon Generationen vor uns waren fasziniert von diesen schillernden, beinahe schwerelosen Kugeln – und vermutlich werden es Generationen nach uns ebenso sein. Für einen kurzen Moment entstehen kleine, durchsichtige Welten, fangen Licht und Farben ein, schweben davon und zerplatzen. Vielleicht liegt gerade darin ihr Zauber: Man kann sie nicht festhalten.
In meiner Kindheit brauchte es dafür nicht viel. Etwas Spülmittel, Wasser und einen Strohhalm genügten. Die richtige Mischung wurde ausprobiert, manchmal gelang sie besser, manchmal weniger gut. Gepustet wurde vorsichtig – und wer zu kräftig zog statt zu blasen, wusste schnell, wie Spülwasser schmeckt.
Heute ist aus dem einfachen Kinderspiel beinahe eine kleine Wissenschaft geworden. Es gibt fertige Seifenblasenlösungen, Pusteringe, Seifenblasenstäbe und sogenannte Bubble Wands oder Riesenseifenblasenstäbe mit Schnüren, mit denen Blasen entstehen können, die größer sind als ein Kind. Seifenblasenmaschinen produzieren gleich ganze Wolken davon.
Doch bei aller technischen Veränderung ist eines gleich geblieben: der Blick eines Kindes, das einer Seifenblase folgt. Die Spannung, wie lange sie hält. Der Wunsch, sie mit dem Finger zu berühren. Und dieser winzige Augenblick zwischen Berühren und Zerplatzen.
Vielleicht sind Seifenblasen deshalb ein so zeitloses Bild für Kindheit. Die Mittel verändern sich – das Staunen bleibt.
Vielleicht sind Seifenblasen deshalb ein so zeitloses Bild für Kindheit. Die Mittel verändern sich – das Staunen bleibt. Die Blase selbst lässt sich nicht bewahren, die Erinnerung daran schon.
Diese Seifenblasen-Serie wurde für mich schließlich zum Ausgangspunkt einer viel größeren Auseinandersetzung mit Kindheit und Erinnerung. Sie gab den entscheidenden Anstoß zu meiner späteren Serie „13 Leinwände und ihre Geschichten“. Alte Fotografien aus den Familienalben rückten in den Mittelpunkt. Kleine, beinahe vergessene Augenblicke wurden hervorgeholt, vergrößert und in Kohle auf Leinwand übertragen. Aus einem flüchtigen Kinderspiel entwickelte sich damit die Frage, die mich bis heute begleitet: Was lassen wir los – und was möchten wir bewahren?




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