Grafit auf Papier 30 x40 x 3,5
BEO (2025) von Gabriele Dudys
Online seit 31.05.2026
Wertangabe: 430,00 €
#Sonstige Techniken
#phantastischer Realismus
#Hunde
Aus dem Dunkel eines Ateliers erwachten zwei Hundeaugen.
Sie lagen noch ohne Körper in einem frisch gezeichneten Rahmen – sehnsüchtige, wachsame Augen, die einander fragten:
„Wo ist der Rest meiner Spezies?“
Da meldete sich ein leises Schnauben aus einem anderen Blatt. Die Schnauze – mit Zunge, feinen Barthaaren und einem spitzen Reißzahn – war bereits gezeichnet und stolz darauf, endlich sprechen zu können.
„Hier bin ich! Vielleicht wirken wir noch seltsam, aber Stück für Stück werden wir vollständig.“
Wie zur Bestätigung raschelte es weiter unten. Eine einzelne Pfote, umhüllt von langem Fell, hob sich wie zum Gruß.
„Ich bin auch schon da – wir wachsen zusammen, keine Sorge.“
So saßen sie nun dort: Augen, Schnauze und Pfote – getrennt, aber eindeutig Teile desselben Wesens. Der Hund war noch kein ganzer Hund, eher ein Puzzle aus Leben, das nur darauf wartete, vereint zu werden. Doch das Wunder hatte längst begonnen.
Denn so arbeitet die Natur: Erst ein Funke, dann ein Teil, dann noch einer – und irgendwann wird aus Linien Leben, aus Fragmenten ein Ganzes. Vielleicht entsteht alles so: Pflanze, Tier und Mensch – erst als Einzelheiten gedacht, dann zum Wunder zusammengesetzt.
Und während die Zeichnungen stumm weiterwuchsen, wussten die Augen plötzlich:
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Hund vollständig atmen kann.
Anmerkung:
Das Bild wird nur als komplette dreier Serie verkauft. Der Preis ist pro Bild. Fragen beantworte ich Ihnen gerne. Rahmung nach Absprache möglich. Abholung nach Möglichkeit erwünscht.
Sie lagen noch ohne Körper in einem frisch gezeichneten Rahmen – sehnsüchtige, wachsame Augen, die einander fragten:
„Wo ist der Rest meiner Spezies?“
Da meldete sich ein leises Schnauben aus einem anderen Blatt. Die Schnauze – mit Zunge, feinen Barthaaren und einem spitzen Reißzahn – war bereits gezeichnet und stolz darauf, endlich sprechen zu können.
„Hier bin ich! Vielleicht wirken wir noch seltsam, aber Stück für Stück werden wir vollständig.“
Wie zur Bestätigung raschelte es weiter unten. Eine einzelne Pfote, umhüllt von langem Fell, hob sich wie zum Gruß.
„Ich bin auch schon da – wir wachsen zusammen, keine Sorge.“
So saßen sie nun dort: Augen, Schnauze und Pfote – getrennt, aber eindeutig Teile desselben Wesens. Der Hund war noch kein ganzer Hund, eher ein Puzzle aus Leben, das nur darauf wartete, vereint zu werden. Doch das Wunder hatte längst begonnen.
Denn so arbeitet die Natur: Erst ein Funke, dann ein Teil, dann noch einer – und irgendwann wird aus Linien Leben, aus Fragmenten ein Ganzes. Vielleicht entsteht alles so: Pflanze, Tier und Mensch – erst als Einzelheiten gedacht, dann zum Wunder zusammengesetzt.
Und während die Zeichnungen stumm weiterwuchsen, wussten die Augen plötzlich:
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Hund vollständig atmen kann.
Anmerkung:
Das Bild wird nur als komplette dreier Serie verkauft. Der Preis ist pro Bild. Fragen beantworte ich Ihnen gerne. Rahmung nach Absprache möglich. Abholung nach Möglichkeit erwünscht.
Meine Bilder wissen oft mehr als ich, denn in trauriger Stimmung malte ich automatisch dunkle Bilder. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie stark Kunst mit Emotionen verbunden ist. „Das Dunkel bringt Tiefe“. Zum Glück bin ich ein fröhlicher Mensch, und daher spiegeln meine Werke meist Humor und Leichtigkeit wieder. Meine Kunst ist abstrakt realistisch. Die Details und Strukturen laden dazu ein, genauer hinzuschauen und der Fantasie freien Lauf zu lassen. Die Natur zeigt uns den Weg und spielt eine zentrale Rolle in meinen Werken. Sie inspiriert mich mit ihren Farben, Formen und Bewegungen. Die Serie der Bäume zeigt, wie wir innehalten und loslassen können. In der Serie „Vögel“ steht die nonverbale Kommunikation der Tiere im Mittelpunkt. Ausschließlich die Augen übertragen die Botschaft, wie im „richtigen Leben“. Sie animiert dazu, über das eigene Verhalten und das der anderen nachzudenken – mit einem Lächeln auf den Lippen. Vielleicht vermenschliche ich die Tiere, aber genau das macht ihren Charme aus. Meine bisherigen Besucher sagen oft, dass sie beim Betrachten meiner Werke die Zeit vergessen und eine wohltuende Ruhe finden. Wenn Gelächter zu hören ist, schauen sie die Vogelserie an. Das ist für mich die größte Motivation – Kunst zu schaffen, die nicht nur gefällt, sondern auch berührt.

Eintrag hinterlassen